AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Beratungsleistungen, Schulungen, Fortbildungen und sonstigen Dienstleistungen des PPZ – Psychologisch Pädagogisches Zentrum (nachfolgend "Anbieter" genannt) gegenüber Verbrauchern und Unternehmen.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Vertragsgegenstand

Der Anbieter erbringt psychologische und pädagogische Dienstleistungen, insbesondere:

  • Verkehrspsychologische MPU-Beratung
  • Anti-Aggressionstraining (AAT)
  • Psychologische Diagnostik
  • Mediation
  • Psychologische Gutachten
  • Gesundheitsprävention (Fort- & Weiterbildung)
  • Selbsthilfegruppen für Angehörige
  • Fortbildungen & Kurse zur Suchtprävention
  • Psychosoziale Beratung nach § 16a SGB II

Für die psychosoziale Beratung nach § 16a SGB II gelten die Regelungen zu Preisen, Zahlungsbedingungen und Stornierung (Ziffern 6 und 8) nicht, soweit die Leistung über einen öffentlichen Kostenträger abgerechnet wird. Insoweit gehen die Vereinbarungen mit dem jeweiligen Kostenträger vor.

Der genaue Inhalt, Umfang und die Dauer der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der individuellen Vereinbarung zwischen Anbieter und Kunde oder aus dem schriftlichen Angebot des Anbieters.

Keine Heilbehandlung: Die Leistungen des Anbieters sind Beratung, Diagnostik, Training, Mediation und Begutachtung. Sie stellen keine heilkundliche Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes und keine ärztliche Behandlung dar und ersetzen diese nicht. Der Anbieter schuldet eine fachgerechte Tätigkeit (Dienstvertrag gemäß § 611 BGB), nicht einen bestimmten Erfolg. Bei Anzeichen einer behandlungsbedürftigen Erkrankung weist der Anbieter auf geeignete Behandlungsangebote hin. In akuten Krisen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111).

3. Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch die Annahme des schriftlichen oder mündlichen Angebots des Anbieters durch den Kunden zustande. Die Annahme kann schriftlich, mündlich, per E-Mail oder durch die Inanspruchnahme der Leistung erfolgen.

Mündliche Vereinbarungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung, um Missverständnisse zu vermeiden.

4. Schweigepflicht und Datenschutz

Der Anbieter und alle bei ihm beschäftigten Personen unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht nach § 203 StGB und den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

Alle Informationen, die im Rahmen der Beratung oder Behandlung bekannt werden, werden vertraulich behandelt und nicht ohne ausdrückliche Einwilligung des Kunden an Dritte weitergegeben, es sei denn, es besteht eine gesetzliche Verpflichtung zur Offenbarung.

Ausführliche Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

5. Leistungen und Durchführung

Der Anbieter verpflichtet sich, die vereinbarten Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Fachmanns zu erbringen. Die Beratung erfolgt nach anerkannten fachlichen Standards und Methoden.

Der Kunde verpflichtet sich zur Mitarbeit und zur wahrheitsgemäßen Angabe aller für die Beratung relevanten Informationen. Unzureichende Mitarbeit des Kunden kann den Erfolg der Beratung beeinträchtigen und befreit den Anbieter nicht von der Erbringung der vereinbarten Leistung.

Termine sind rechtzeitig zu vereinbaren. Verspätungen oder Terminabsagen müssen mindestens 24 Stunden vor dem Termin mitgeteilt werden.

6. Preise und Zahlungsbedingungen

Die Preise ergeben sich aus der individuellen Vereinbarung oder dem schriftlichen Angebot des Anbieters. Gegenüber Verbrauchern sind alle Preise Endpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit diese anfällt. Der Anbieter teilt vor Vertragsschluss mit, ob und in welcher Höhe Umsatzsteuer im Preis enthalten ist.

Die Rechnungsstellung erfolgt nach Abschluss der jeweiligen Leistung oder in Raten, sofern dies vereinbart wurde. Die Zahlung ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig, sofern nicht andere Zahlungsbedingungen vereinbart wurden.

Bei Zahlungsverzug schuldet der Kunde Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe: gegenüber Verbrauchern fünf Prozentpunkte, gegenüber Unternehmern neun Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 288 BGB). Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt unberührt; dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten. Der Anbieter kann die weitere Durchführung der Leistung nach vorheriger Ankündigung und erfolglosem Ablauf einer angemessenen Frist einstellen.

7. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht zu, wenn der Vertrag im Fernabsatz (z. B. per Telefon, E-Mail oder über das Kontaktformular) oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wurde. Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht: Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unten stehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Richten Sie Ihren Widerruf an:

PPZ – Psychologisch Pädagogisches Zentrum
Inhaber: Bogdan-Mihai Dumitru
Fiedlerstraße 36, 34127 Kassel
E-Mail: info_ppz@mail.de
Telefon: 01523 7969560

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs: Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Vorzeitiger Beginn der Leistung: Haben Sie verlangt, dass wir mit der Leistung schon vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu Ihrem Widerruf bereits erbrachten Leistung im Vergleich zum Gesamtumfang der vertraglich vereinbarten Leistung entspricht.

Erlöschen des Widerrufsrechts: Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und Sie vor Beginn der Ausführung ausdrücklich zugestimmt haben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verlieren.

Muster-Widerrufsformular

Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie dieses Formular ausfüllen und an uns zurücksenden:

An PPZ – Psychologisch Pädagogisches Zentrum, Inhaber Bogdan-Mihai Dumitru, Fiedlerstraße 36, 34127 Kassel, E-Mail: info_ppz@mail.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
______________________________________________

Bestellt am (*) / erhalten am (*): _______________
Name des/der Verbraucher(s): _______________
Anschrift des/der Verbraucher(s): _______________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): _______________
Datum: _______________

(*) Unzutreffendes streichen.

Die Widerrufsbelehrung, das Muster-Widerrufsformular und die Erklärung zum vorzeitigen Leistungsbeginn finden Sie auch als druckbares Dokument zum Herunterladen.

8. Stornierung und Absage

Termine können bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei storniert oder verschoben werden. Die Absage kann telefonisch, per E-Mail oder in Textform erfolgen.

Bei späterer Absage oder Nichterscheinen kann der Anbieter ein Ausfallhonorar in Höhe der vereinbarten Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen berechnen, sofern der Termin nicht anderweitig belegt werden kann und dem Kunden kein Ersatztermin angeboten wurde. Das Ausfallhonorar entfällt, wenn der Kunde die Absage nicht zu vertreten hat, insbesondere bei Krankheit, Unfall oder anderen unvorhersehbaren und unabwendbaren Ereignissen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

9. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für die Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht).

Die Haftung ist in diesem Fall auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. Eine Haftung für Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vor.

Der Anbieter übernimmt keine Garantie für den Erfolg der Beratung oder ein bestimmtes Ergebnis. Die Beratung dient der Unterstützung des Kunden, kann jedoch dessen Eigenverantwortung nicht ersetzen.

10. Kündigung

Beide Vertragsparteien können den Vertrag jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Die Kündigung sollte schriftlich erfolgen.

Bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten. Kündigt der Anbieter aus einem Grund, den der Kunde zu vertreten hat (z. B. anhaltender Zahlungsverzug, Verletzung der Vertraulichkeit in Gruppenangeboten, Bedrohung oder Gewalt gegenüber Mitarbeitenden oder anderen Teilnehmenden), kann der Anbieter die vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen verlangen. Kündigt der Kunde aus einem Grund, den der Anbieter zu vertreten hat, entfällt der Vergütungsanspruch für noch nicht erbrachte Leistungen.

11. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Ist der Kunde Verbraucher mit Wohnsitz in der Europäischen Union, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften seines Aufenthaltsstaates unberührt. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist der Geschäftssitz des Anbieters, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.

Änderungen dieser AGB gelten nur für Verträge, die nach der Änderung geschlossen werden. Für bereits geschlossene Verträge gilt die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarte Fassung; Änderungen bedürfen insoweit der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden.

12. Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG). Wir sind stets bemüht, etwaige Meinungsverschiedenheiten im direkten Gespräch zu klären – bitte wenden Sie sich in diesem Fall an info_ppz@mail.de.

Stand: September 2026

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